Erster ietm Report über Kunst in Zeiten der Pandemie

Zu Beginn der Corona-Krise hat ietm in einer Mitgliederumfrage nach den unmittelbaren Folgen der Krise auf die Künstler gefragt. Auf dieser Grundlage skizziert der am 28. März veröffentlichte Report die Situation, identifiziert die dringendsten Bedürfnisse des Sektors und gibt einen kurzen Überblick über die Reaktionen der Regierungen auf die COVID-19-Krise. Der Bericht schließt mit politischen Empfehlungen, die sich an die EU sowie an nationale und lokale Behörden richten.

Elena Polivtseva: PERFORMING ARTS IN TIMES OF THE PANDEMIC. Status quo and the way forward. download (PDF)

IETM: Digital Reise nach Tromsø

 Für den 30. April zwischen 12.00 und 13.30 Uhr hat ietm seine abgesagte Frühjahrstagung aus dem norwegischen Tromsø ins Netz verlegt. Eingeladen sind Mitglieder und Nichtmitglieder. Zum Thema Art and Activism wird es eine Eröffnung durch samische Künstler, Beiträge der Organisatoren, eine Keynote, Diskussionen und digitales Zuprosten geben. 

Registrierung über Zoom hier.

Gemeinsames Strategiepapier „Beyond the Urban“

Culture Action Europe (CAE), das Europäische Netzwerk der Kulturinstitute (ENCC), IETM – Internationales Netzwerk für zeitgenössische darstellende Künste und Trans Europe Halles (TEH) haben ein gemeinsames Strategiepapier über die Bedeutung von Kultur und Kunst in nicht-urbanen und peripheren Gebieten in Europa veröffentlicht. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen werden Herausforderungen für die vielen bestehenden und potenziellen Projekte in diesen Gebieten beschreiben und politische Lösungen zu deren Unterstützung entwickelt.

„Beyond Urban – Contemporary arts and culture in non-urban areas as keys to a sustainable and cohesive Europe“

COVID19: Appel europäischer Kulturorganisationen an die Regierungen

Europäische Kulturorganisationen haben in Stellungnahmen erforderliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung von Ansteckung durch das Coronavirus unterstützt.

Gleichzeitig unterstützen sie den Aufruf von PEARLE* und anderen NGOs an die Regierungen, Notmaßnahmen für den Kultursektor zur Kompensierung der Folgen zu treffen. Kulturschaffende arbeiten häufig bereits unter prekären Bedingungen und sind nun von einem existenzbedrohenden Einkommensverlust bedroht.

ietm sagt Frühjahrstreffen in Tromsoe ab

Das größte europäische Netzwerk für Darstellende Künste ietm sagt sein Frühjahrstreffen im norwegischen Tromsoe ab. Es war für den 30. April bis 3. Mai geplant.

Präsidentin Asa Richardsdottir schrieb in einer persönlichen Mitteilung, dass an alternativen digitalen Formaten und Treffen mit kleineren Gruppen gearbeitet wird, um die Arbeit der Organisation unter den Herausforderungen der Pandemie  weiterzuführen.

EU 2021-2027: Kulturverbände fordern angemessene Ausstattung für die Kultur

Im Vorfeld der Sondertagung des Europäischen Rates am 20. Februar 2020 und aus Anlass des #ActforCulture Action Day am 17. Februar 2020 haben acht Kulturorganisationen in Deutschland, koordiniert durch den European Music Council, einen Aufruf an Kulturstaatsministerin Grütters, an Bundesfinanzminister Scholz und an Staatsminister Roth vom Auswärtigen Amt gerichtet. Auch das ITI und die IGBK als Mitglieder des Europasekretariats Deutscher Kultur NGOs unterzeichneten den Aufruf. „EU 2021-2027: Kulturverbände fordern angemessene Ausstattung für die Kultur“ weiterlesen