Rechercheprojekt „Performing Arts within the Cultural Landscapes in Europe”

Die hier versammelten Dokumente und Links liefern Material zur Situation der Darstellenden Künste in den europäischen Ländern. Sie haben den Charakter einer Bibliographie, welche sich an folgende Zielgruppen wendet:

  • Künstler*innen, welche die Kooperations- und Arbeitsmöglichkeiten in anderen europäischen Ländern suchen,
  • Informationszentren und Theaterinstitute, welche für Künstler*innen Informationen recherchieren,
  • Kulturpolitische Netzwerke, die aus dem Material ihre Argumente in der Interessensvertretung für die Darstellenden Künste entwickeln,
  • Wissenschaftliche Institute, die Quellen zur Situation der Darstellenden Künste in Europa suchen.

Die Dokumente und Links sind auf fünf „Ebenen“ zusammengestellt:

  • Informationen zu nationalen Kulturpolitiken und der Kulturförderung, Darstellung der Kulturlandschaft
  • Darin die bestehenden Strukturen für die Darstellenden Künste: Institutionen / Festivals / Projekte / Förderungen
  • die soziale Situation der Künstler*innen (Einkommen, beruflicher Status, Lebensumstände)
  • Mobilität (Formen und Möglichkeiten der Mobilität, Förderung, Mobilitätshindernisse)
  • Gesellschaftliche Debatten und ästhetische Entwicklungen

Drei Recherchebereiche stehen zur Verfügung:

  • In einer Google-Tabelle sind die bisher recherchierten Quellen zusammengestellt.
  • Eine Übersicht verweist auf Institutionen, die über weitere Informationen verfügen.
  • In einem Cloud-Order stehen die bisher recherchierten PDF-Dokumente zum Download bereit.

Diese Recherche wurde initiiert vom Flanders Arts Institute, Brüssel und dem ITI Germany (als Mitglieder des European Network of Information Centres for the Performing Arts / ENICPA).

Gefördert von der BKM wurden wesentliche Teile wurden in Workshops des Gemeinsamen Europasekretariats deutscher Kultur-NGOs erarbeitet. Daran beteiligt waren Verbände freier darstellender Künstler*innen aus mehreren europäischen Ländern, der Bundesverband Freie Darstellende Künste sowie Mitglieder des Projekts Passage 23E.

In den kommenden Wochen sind ENICPA-Mitglieder und interessierte Netzwerke und Institutionen aufgerufen, sich mit weiteren Informationen zu beteiligen.

Bitte kontaktieren Sie dazu den Vorstand von ENICPA (mail to the board).

CAE kommentiert den Vorschlag der Kommission für EU Budget ab 2020

Culture Action Europe begrüßt, dass der Vorschlag der EU-Kommission vom 30. Mai das Programm Creative Europe als eigenständiges Kulturförderprogramm erhalten will und das Budget von 1.4 Milliarden € (2014-2020) auf 1.8 Milliarden (2021-2027) angehoben werden soll. Die Weiterführung des Programms ist ein vielversprechender Schritt, der von CAE und seinen Mitgliedern  CAE nachdrücklich gefordert wurde.

In Erwartung der weiteren Details der Mittelausstattung fordert CAE die Europäischen Institutionen und Entscheidungsträger auf, sicherzustellen, dass mindestens 1% der Mittel aller Politikbereiche für Kulturförderung zur Verfügung gestellt werden.

Lektüre: Creative Europe: Programme Analysis and Recommendations

Pressemeldung: Stand alone programme for Creative Europe secured

Kampagne: 1% for Culture Campaign

On the Move Mitgliederversammlung in Lissabon

Polo Cultural Gaivotas Boavista waren vom 22. bis 24. Mai die Gastgeber  des Netzwerktreffens der Mitglieder von OTM in Lissabon. Jana Grünewald (ITI) und Christine Heemsoth (IGBK) leiteten die Arbeitsgruppe OTM’s Info Mobility Points. Weiterhin fanden statt:
– ein gemeinsames Board Meeting On the Move und FACE
– ein workshop
– die Mitgleiderversammlung
– die eröffnung des Alkantara Festivals
– eine öffentliche Diskussion von OTM Mitgliedern zum Thema Tips and Advice for Artists and Cultural Professionals to Internationalize Their Careers and Artistic Practices. Die Veranstaltung am 24. Mai wurde aufgezeichnet und kann bei Howlround angesehen werden.

Culture Action Europe hat neue Generalsekretärin

CAE hat die Berufung von Tere Badia ab 1. April 2018 auf den Posten der Generalsekretärin bekanntgegeben. Tere hat ihre Erfahrungen und Stärken im Bereich der Kulturforschung und Produktion bereits im Team von CAE und Mitglied des Board unter Beweis gestellt.

Bis Januar 2018 war Tere Badia Direktorin von Hangar – Zentrum für künsterische Produktion und Forschung in Barcelona.

Interview: Networks of Tomorrow: CAE speaks with Tere Badia

CAE startet Kampagne für Verdoppelung des Kulturbudgets

Brexit wird ein Loch von jährlich 12 Milliarden € in den EU-Haushalt reissen. Bestehende Programme bis auf ERASMUS und HORIZONT sollen gekürzt, neues Geld organisiert werden. CREATIVE EUROPE, das Kulturförderprogramm der EU,  bekommt gerade einmal 0,14% des EU-Haushalts 2014-2020 und nur 31% davon fließen unmittelbar in Kulturprojekte.

Culture Action Europe startet deshalb die Kampagne Double4Culture und fordert die Verdopplung der für die Kultur eingesetzten Budgetsumme und dass 1% des kommenden EU-Haushalts über alle Politikbereiche und Förderprogramme hinweg für die Kultur zur Verfügung gestellt werden.