Die Europawahlen stehen bevor, der Brexit ebenso und Deutschland übernimmt in der zweiten Jahreshälfte 2020 die EU- Ratspräsidentschaft. In Berlin diskutieren am 8 und 9. November Vertreter von CAE-Mitgliedsorganisationen mit Sitz in Deutschland gemeinsam mit CAE sowie mit Akteur*innen aus Politik und Kultur über die Herausforderungen, denen wir uns in Deutschland und Europa gegenüber sehen. Welche Diskurse führen wir als Kulturinstitutionen, welchen Aufgaben müssen wir uns stellen und welche Empfehlungen und Forderungen sollten wir gemeinsam mit CAE an die Politik richten? Ergebnisse der BTO-Konferenz in Bukarest sowie das aktuelle Positionspapier von CAE zur Europawahl sind ebenso Thema wie Fragen der Visa- und Mobilitätspolitik, der intersektoralen Kulturverträglichkeit und der EU-Außenbeziehungen.
Kategorie: CAE
CAE: BEYOND THE OBVIOUS CONFERENCE 2018

Culture Action Europes Jahreskonferenz 2018 Beyond The Obvious steht unter dem Motto ctrl+shift HUMAN: Arts, Sciences and Technologies in Code Dependent Societies und findet vom 25. bis 27. Oktober in Timisoara, Rumänien statt. In diesem Rahmen wird auch das Culture Action Europe Members‘ Forum und die Mitgliederversammlung organisiert.
CAE wird Erfahrungen und Praktiken aus den Bereichen Kunst und Kultur, Wissenschaften, Technologien, Aktivismus, Theorie und Politik zusammenführen, um interdisziplinäre Antworten auf die neuen Herausforderungen in den Beziehungen zwischen Technologie und Mensch zu untersuchen. Wie können wir unsere Menschlichkeit in diesem Bereich erhalten und neue Formen der Sinngebung in einer postproduktiven und globalen Gesellschaft finden? Was sind die neuen Modelle in diesen Beziehungen, und welche Rolle spielen Kultur, Kunst und Bildung? Sind sich unsere Institutionen ihrer neuen Rolle bewusst? Welche Organisationen und Politiken sind notwendig, um alternative, sektorübergreifende und interkulturelle Kompetenzen zu fördern?
Mehr dazu auf Beyond the Obvious
CAE kommentiert den Vorschlag der Kommission für EU Budget ab 2020
Culture Action Europe begrüßt, dass der Vorschlag der EU-Kommission vom 30. Mai das Programm Creative Europe als eigenständiges Kulturförderprogramm erhalten will und das Budget von 1.4 Milliarden € (2014-2020) auf 1.8 Milliarden (2021-2027) angehoben werden soll. Die Weiterführung des Programms ist ein vielversprechender Schritt, der von CAE und seinen Mitgliedern CAE nachdrücklich gefordert wurde.
In Erwartung der weiteren Details der Mittelausstattung fordert CAE die Europäischen Institutionen und Entscheidungsträger auf, sicherzustellen, dass mindestens 1% der Mittel aller Politikbereiche für Kulturförderung zur Verfügung gestellt werden.
Lektüre: Creative Europe: Programme Analysis and Recommendations
Pressemeldung: Stand alone programme for Creative Europe secured
Kampagne: 1% for Culture Campaign
Culture Action Europe hat neue Generalsekretärin
CAE hat die Berufung von Tere Badia ab 1. April 2018 auf den Posten der Generalsekretärin bekanntgegeben. Tere hat ihre Erfahrungen und Stärken im Bereich der Kulturforschung und Produktion bereits im Team von CAE und Mitglied des Board unter Beweis gestellt.
Bis Januar 2018 war Tere Badia Direktorin von Hangar – Zentrum für künsterische Produktion und Forschung in Barcelona.
Für eine neue Kulturagenda!
Zehn Jahre nach Inkrafttreten der Agenda for Culture rufen veränderte Europäische Realitäten nach einer dringenden Revision. Culture Action Europe fordert die Mitgliedstaaten und Institutionen der EU auf, die Zukunstsfähigkeit der Agenda für Kultur zu überprüfen.
Aktuelle Lektüre: CAE Reflection on a Future-proofed Agenda for Culture
CAE startet Kampagne für Verdoppelung des Kulturbudgets
Brexit wird ein Loch von jährlich 12 Milliarden € in den EU-Haushalt reissen. Bestehende Programme bis auf ERASMUS und HORIZONT sollen gekürzt, neues Geld organisiert werden. CREATIVE EUROPE, das Kulturförderprogramm der EU, bekommt gerade einmal 0,14% des EU-Haushalts 2014-2020 und nur 31% davon fließen unmittelbar in Kulturprojekte.
Culture Action Europe startet deshalb die Kampagne Double4Culture und fordert die Verdopplung der für die Kultur eingesetzten Budgetsumme und dass 1% des kommenden EU-Haushalts über alle Politikbereiche und Förderprogramme hinweg für die Kultur zur Verfügung gestellt werden.
