Handle With Care

LDSPRO | AUDIO VISUAL PRODUCTIONS

Die CAE-Jahreskonferenz „Beyond the Obvious“ fand in Elefsina (Griechenland), der Kulturhauptstadt Europas 2023, unter dem Titel „Handle With Care: Culture for Social Well-Beeing“ statt. Die Konferenz bot Gelegenheit zu Erfahrungsaustausch und Dialog über das Konzept von „Care“ sowie die Arbeitsbedingungen in der Kultur- und Kreativbranche. In partizipatorischen Diskussionskreisen – den Care-Zirkeln – wurden Themen wie Care und psychische Gesundheit, Care und Jugend, Communities of Care, Curating Care, Care für Kultur (und Kulturschaffende), Care für das Klima, Care für Commons und Care und Grenzen behandelt. Die Ergebnisse mündeten in ein gemeinsam verfasstes Dokument: das „Elefsina Manifesto | Handle with Care: Envisioning a Future of Care“ (siehe Zusammenfassung und BTO-Website für Berichte und Dokumente).

BTO war auch Gastgeberin der Abschlusskonferenz des zweijährigen CAE-Projekts CultureForHealth (Abschlussbericht hier verfügbar, Präsentation von sechs Pilotprojekten).

CAE weist darauf hin, dass die lang erwarteten Empfehlungen an die Kommission über ein EU-Rahmenprogramm für die soziale und berufliche Situation von Künstlern und Arbeitnehmern im Kultur- und Kreativsektor veröffentlicht wurden. Der Berichtsentwurf deckt mehrere relevante Bereiche ab, von fairer Vergütung bis zu besser koordinierter sozialer Sicherheit, von Bildung und Ausbildung bis zur Verhinderung von Belästigung und Diskriminierung, von digitalen Herausforderungen (einschließlich KI) bis zur künstlerischen Freiheit. Die ständige CAE Arbeitsgruppe zu den Arbeitsbedingungen im Kultursektor wird Empfehlungen und Ergänzungen zum Berichtsentwurf einreichen.

 

Culture Action Europe Culturopolis-Konferenz in Barcelona

Im November 2022 nahmen Vertreter*innen des Europasekretariats Deutscher Kultur NGOs an der Culture Action Europe-Konferenz in Barcelona und dem ebenfalls vor Ort veranstalteten Members Forum teil. Die 4-tägige Veranstaltung unter dem Titel Culturopolis: International Days on Cultural Rights wurde gemeinsam mit dem Kulturinstitut Barcelona sowie in Partnerschaft mit den United Cities and Local Governments (UCLG) organisiert. Ziel der Konferenz war es, den Wissenstransfer und die Beziehungen zwischen kultureller Praxis und -Forschung zu fördern.

„Culture Action Europe Culturopolis-Konferenz in Barcelona“ weiterlesen

Konferenz über die Zukunft Europas fordert ausreichenden Schutz für Kulturschaffende

Am 09. Mai 2022 – Europatag und Jahrestag der so genannten Schuman-Erklärung – wird der Exekutivausschuss der Konferenz über die Zukunft Europas (CoFoE) den Präsidenten der EU-Institutionen seinen Abschlussbericht mit einer konsolidierten Liste an Empfehlungen vorlegen.
„Konferenz über die Zukunft Europas fordert ausreichenden Schutz für Kulturschaffende“ weiterlesen

Kultur in den nationalen Aufbau- und Resilienzplänen

In einer öffentlichen Online-Veranstaltung am 9. Dezember präsentierte Culture Action Europe eine Überblick über den Stellenwert der Kultur in den Nationalen Konjunkturprogrammen (NRRP) der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die Veröffentlichung ist Teil der #CulturalDealEU-Kampagne, die im Sommer auch mit einer Resolution vom Europäischen Parlament unterstützt wurde und die darauf abzielt, in jedem NRRP mindestens 2 % für Kultur vorzusehen. Etwa die Hälfte der Mitgliedstaaten hat in ihren NRRP keine spezifischen Maßnahmen für die Kultur vorgesehen. Mehrere von ihnen, von Deutschland bis Schweden, von Luxemburg bis Dänemark, haben jedoch  eigene nationale Programme zur besonderen Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors aufgelegt. 

Download Culture in the EU’s National Recovery and Resilience Plans

Deut­scher Auf­bau- und Re­si­li­enz­plan (DARP)

#CulturalDealEU

Culture Action Europe, European Cultural Foundation und Europa Nostra haben gemeinsam die Kampagne #CulturealDealEU gestartet. Gefordert werden, 2% aller Ausgaben der Corona-Neustart Programme für Kultur vorzusehen, um Kultur endlich als zentrale Querschnittsaufgabe des europäischen Projekts zu definieren.

Ein gemeinsames Statement entwirft die programmatischen Grundzüge für ein inklusiveres, gerechteres und umfassenderes europäisches Entwicklungsmodell.

Der Aufruf kann hier unterschrieben werden.