{"id":369,"date":"2019-10-30T14:53:02","date_gmt":"2019-10-30T13:53:02","guid":{"rendered":"http:\/\/eusec-culture-ngos.iti-germany.de\/?p=369"},"modified":"2019-10-31T12:46:49","modified_gmt":"2019-10-31T11:46:49","slug":"culture-action-europe-jahreskonferenz-culture-crops-cultural-practices-in-non-urban-territories-in-konstanz-und-kreuzlingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eusec-culture-ngos.iti-germany.de\/de\/2019\/10\/30\/culture-action-europe-jahreskonferenz-culture-crops-cultural-practices-in-non-urban-territories-in-konstanz-und-kreuzlingen\/","title":{"rendered":"&#8222;Culture Crops &#8211; Cultural Practices in Non-Urban Territories&#8220; Culture Action Europe Konferenz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-373 alignleft\" src=\"https:\/\/eusec-culture-ngos.iti-germany.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Culture_Crops_Banner_Facebook_registernow-300x100.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/eusec-culture-ngos.iti-germany.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Culture_Crops_Banner_Facebook_registernow-300x100.jpg 300w, https:\/\/eusec-culture-ngos.iti-germany.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Culture_Crops_Banner_Facebook_registernow-768x256.jpg 768w, https:\/\/eusec-culture-ngos.iti-germany.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Culture_Crops_Banner_Facebook_registernow.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/>Vom 23. \u2013 26. Oktober 2019 fand an der deutsch-schweizerischen Grenze in Konstanz und in Kreuzlingen die Culture Action Europe Jahreskonferenz \u201eCulture Crops \u2013 Cultural Practices in Non-Urban Territories\u201c statt. 170 Teilnehmer*innen aus ganz Europa debattierten \u00fcber Kulturarbeit im l\u00e4ndlichen Raum und in der so genannten Peripherie: Wo beginnt und wo endet das L\u00e4ndliche? Wie ist die k\u00fcnstlerische und kulturelle Arbeit in Randgebieten organisiert? Welche Diskrepanz besteht zwischen einer st\u00e4dtischen Vision des L\u00e4ndlichen und der l\u00e4ndlichen Realit\u00e4t heutzutage? <a href=\"https:\/\/www.cae-bto.org\/culture-crops-program\">Hier<\/a> finden Sie das umfangreiche Programm der Konferenz (auf Englisch).<\/p>\n<p>Das ungew\u00f6hnliche Format mit gemeinsamen Wanderungen und Fahrten zu Kulturorten in Konstanz und Kreuzlingen und in die Umgebung \u2013 so zum Beispiel Kunstraum Kreuzlingen, Stadtbibliothek und Stadttheater Konstanz, Kartause Ittingen, Transitorisches Museum zu Pfyn, Haus zur Glocke u.v.w. &#8211; f\u00f6rderte den Austausch unter den Teilnehmer*innen besonders gut. Direkt im Anschluss an die jeweiligen Besuche diskutierten die lokalen Kultur-Gastgeber*innen mit ganz vergleichbaren Projekten aus anderen Regionen Europas ihre Herausforderungen in der t\u00e4glichen Arbeit, sowie ihre Fragen und W\u00fcnsche an die politischen Akteure in der Europ\u00e4ischen Union. In einer <a href=\"https:\/\/www.cae-bto.org\/culture-crops-agora\">\u201eProject-Agora\u201c<\/a> pr\u00e4sentierten sich dar\u00fcber hinaus 26 weitere Projekte aus dem l\u00e4ndlichen Raum Europas.<\/p>\n<p>Dem Abschlusspanel der Konferenz gaben die Teilnehmer*innen aus ihren Gespr\u00e4chen und Workshops bereits einige Thesen mit:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Stimme des l\u00e4ndlichen Raums sollte auf EU-Ebene mehr geh\u00f6rt werden und vertreten sein. Gleichzeitig braucht es einen st\u00e4rkeren Austausch des Kultursektors mit dazu bereits existierenden Gremien und Organen, wie zum Beispiel dem Europ\u00e4ischen Ausschuss der Regionen.<\/li>\n<li>Zwischen EU-Kulturpolitik bzw. den entsprechenden Programmen einerseits und den einzelnen Str\u00e4ngen der EU-Koh\u00e4sionspolitik andererseits m\u00fcssen st\u00e4rkere Verbindungen geschaffen werden, um neue Querschnittsma\u00dfnahmen zu entwickeln.<\/li>\n<li>Um nachhaltige Gemeinschaften in nicht-st\u00e4dtischen Gebieten zu f\u00f6rdern und zu unterst\u00fctzen, sollten kulturelle Praktiken einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen (territorial, kulturell, menschlich, wirtschaftlich), der die Autonomie der Gemeinschaft ber\u00fccksichtigt, Motivation und Selbsterm\u00e4chtigung f\u00f6rdert, und sich der lokalen Werte vor Ort bewusst ist.<\/li>\n<li>Daf\u00fcr muss auch die EU-Kulturpolitik hinsichtlich ihrer Zugangsvoraussetzungen angepasst und breiter aufgestellt werden, wie zum Beispiel bei der Skalierung von Programmen, den Evaluationskriterien, dem Aufbau von Kapazit\u00e4ten und bei einzelnen Schritten im Antragsprozess. Nur so k\u00f6nnen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen und der R\u00fcckstand der am st\u00e4rksten benachteiligten &#8211; meist l\u00e4ndlichen &#8211; Gebiete verringert werden und so wird ein wirtschaftlicher, sozialer und territorialer Zusammenhalt gef\u00f6rdert, wie es auch das Ziel der EU-Koh\u00e4sionspolitik ist.<\/li>\n<li>Wir wollen, dass es unter l\u00e4ndlichen Gebieten in Europa einfacher ist, sich auszutauschen, Verbindungen zu suchen, Informationen zu finden und auch kulturelle und kreative Praktiken zu teilen. Dazu geh\u00f6rt das Sammeln von Wissen und Daten, die Erhaltung und Weitergabe von traditionellem Know-how, die Entwicklung von transsektoralen und langfristigen Ma\u00dfnahmen und die Erm\u00f6glichung einer Handlungsf\u00e4higkeit bottom-up: von lokal zu global.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Thesen und weitere Konferenzergebnisse werden in den n\u00e4chsten Wochen in ein Forderungspapier von Culture Action Europe eingearbeitet und zusammen mit der Dokumentation der Konferenz auf der <a href=\"https:\/\/cultureactioneurope.org\/\">Website von Culture Action Europe<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 23. \u2013 26. 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